2025 wandte sich ein deutscher Premium-Fahrzeughersteller mit einem Recruiting-Auftrag an uns. Für seine innovativen Next-Generation-Fahrzeugfunktionen sollten umfangreiche Testreihen an seinem Unternehmensstandort stattfinden. Allerdings fehlten seinem Entwicklungsteam noch mehrere hundert Testpersonen vor Ort, konkret 440 Teilnehmer für 550 Test-Sessions. Für jede der 25 Testwochen galten außerdem unterschiedliche Teilnahmevoraussetzungen, um den wechselnden Forschungsschwerpunkten zu entsprechen. Die Versuchspersonen mussten als potentielle Fahrzeugnutzer insgesamt ein möglichst breites und diverses Abbild der Gesellschaft ergeben. Dafür hatte der Kunde sechs Oberkategorien mit nicht weniger als dreißig Kategorien und vier Unterkategorien festgelegt. Kurzum: Wir standen vor einer höchst anspruchsvollen Recruiting-Aufgabe.
Diese Anforderungen waren für uns alles andere als alltäglich. Klar war: Um hier zu punkten, brauchten wir ein Dream-Team aus Projekt- und Kundenkompetenz, Erfahrung und Mut, Talent- und Community-Management. Unsere internen Top-Rekruiter engagierten dafür tatkräftige externe Verstärkung. Mit Vollgas passten wir außerdem unseren Tech-Stack darauf an, kurzfristig die Daten mehrerer Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer verarbeiten zu können. Schritt für Schritt erarbeiteten wir einen ebenso robusten wie agilen Workflow. Und auch im laufenden Prozess nahmen wir, wo nötig, stetig Anpassungen und Optimierungen vor. Gemeinsam gelang es uns dadurch in eng abgestimmter Zusammenarbeit, die Anforderungen des Kunden umzusetzen.
Das Ergebnis: Durch die Effizienz unserer Orga-Talente konnten wir die Testreihen mitunter mehrere Wochen im Voraus besetzen. Die anspruchsvolle Aufgabe haben wir schnell und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden gemeistert.
Unser Kunde konnte sich die knifflige Suche nach geeigneten Testpersonen sparen und stattdessen in Ruhe mitverfolgen, wie wir seine Testreihen nach und nach mit geeigneten Freiwilligen besetzten. Als die Tests schließlich begannen, war er bereits sicher, dass wir ihn auch in ihrer Abwicklung nahtlos darin unterstützen würden, die Spur zu halten. So war für ihn der Weg frei, sich voll und ganz auf die Testergebnisse und die Entwicklung seiner automobilen Innovationen zu konzentrieren.
Wir sind Lokalisierungspartner einer global vertretenen Religionsgemeinschaft, die ihre Botschaft auch in die entlegensten Winkel der Erde tragen möchte. Dazu benötigt sie mitunter Texte in Sprachen, die von weltweit nicht einmal 100.000 Menschen gesprochen werden. Für solch kleine Sprachgemeinschaften gibt es nur wenige Übersetzungsprofis, die die Anforderungen unseres Kunden erfüllen.
Dennoch ist eine kleine Zielgruppe nicht weniger wert als eine große – und auch ihr soll die frohe Botschaft verkündet werden. Die weltweite Glaubensgemeinschaft erhebt den Anspruch an sich, in jeder Sprache überzeugend mit den Menschen zu kommunizieren.
Für diese Aufgabe passende Sprachtalente zu finden, war auch für uns eine Herausforderung der besonderen Art. Und wir haben sie gerne angenommen, denn wir sind überzeugt: Jede Zielgruppe zählt. Mit zielstrebiger Recruiting-Kompetenz aktivierte unser empathisches Talent Management langjährige Kontakte in den jeweiligen Regionen – mit Erfolg! Wo andere schwarzgesehen und aufgegeben hätten, konnten wir tatsächlich die passenden Sprachprofis ausfindig machen und für uns gewinnen.
Unser Auftraggeber weiß: Jede Sprache, die er uns anvertraut, ob groß oder klein, erhält unsere volle Aufmerksamkeit. Ob schriftlich, audiovisuell oder multimedial – mit Inhalten, die unsere sorgfältige Lokalisierung durchlaufen haben, fühlen sich die vielfältigen, weltweit ansässigen Zielgruppen unseres Kunden gesehen und respektiert.
Rheinschrift ist deutscher Partner einer globalen Lokalisierungsagentur. Für ein multinationales Fintech-Unternehmen lokalisiert sie täglich enorme Textmengen in über 30 Sprachen. Solch hochvolumige Aufträge mit gleichzeitig kurzen Lieferfristen von oft nur 24 Stunden sind nicht selten auch mit knapperen Budgets verbunden – so auch in diesem Fall.
Um seine umfangreichen Globalisierungsaktivitäten zu vereinfachen, nutzt der Kunde maschinell erstellte Vorübersetzungen (Machine Translation, MT). Diese überträgt er in sein Computer-Assisted Translation (CAT) Tool, wo die Agentur sie zur Nachbearbeitung (Machine Translation Post-Editing, MTPE) unseren Sprachprofis zuweisen soll.
In der Praxis bedeutet das: keine Projektübergaben, keine Übersicht über die zu bearbeitenden Dateien, keine Angaben zu den vielfältigen Inhalten, dafür aber enge Terminvorgaben und unterschiedliche Dringlichkeitsstufen.
Für die Agentur ein Gefühl wie bei einer Partie Tetris auf höchster Schwierigkeitsstufe: Pausenlos und rasend schnell prasseln Textblöcke auf sie ein, die es zu sichten, sortieren und dreißigfach richtig abzulegen gilt. Dass bei einem solchen Dauersprint mitunter Panik aufkommen kann, ist nur allzu verständlich. Ganz klar, dass unser Agenturkunde hier einen Partner brauchte, der dieser Herausforderung gewachsen ist. Auftritt: Rheinschrift.
Schnell war uns klar, dass wir dieses Spiel mit manuellen Methoden nicht gewinnen würden. In kürzester Zeit programmierte unser Operations & Productivity Improvement Lead daher einen automatisierten Projekt-Tracker. Dieser ordnet den Wust aus Bausteinen in eine Übersicht, sodass wir jedem Projekt den richtigen Sprachprofi mit der erforderlichen Expertise zuweisen können.
Startdaten, Dateinamen, Links zum Arbeitsmaterial, Wortmengen, Translation-Memory-Analysen, Fälligkeitsdaten – täglich extrahiert der Tracker all das selbsttätig aus dem CAT-Tool und bereitet es für uns auf. Dank klarer Sicht konnten wir uns binnen kurzer Zeit alles daran setzen, den Kunden für die Agentur zum Erfolg zu machen.
Die Besetzung des Dream-Teams und der Aufbau von Vertrauen
Wir kennen unsere Sprachprofis und ihre individuellen Stärken. Das ermöglichte es uns, fast aus dem Stand ein Kernteam für den Account auf die Beine zu stellen. Das war auch nötig, denn angesichts des hohen Drucks mussten wir zügig entscheiden, wer dabei ist und wer nicht. Hohe Produktivitätsansprüche, 24-Stunden-Lieferfristen, wachsende Volumen und ausgeprägter Finanzjargon bei gleichzeitig minderwertigen maschinell übersetzten Textvorlagen ließen keinen Raum für Fehler. Unser interner Language Lead etablierte einen straffen Lektorats- und Feedbackzyklus, und binnen sechs Wochen war das erweiterte und zu einem Drittel neu besetzte Team aus Linguisten gefunden.
Gleichzeitig setzte unser Language Lead, der unseren Agenturpartner für die deutsche Sprache auch gegenüber dem Endkunden vertritt, insbesondere in der lernintensiven Anfangsphase auf proaktive Kommunikation in beide Richtungen. Dem Kunden gegenüber regte er diverse Änderungen und Überarbeitungen in Glossar und Styleguide an, für unser Übersetzerteam bereitete er das Feedback des Kunden eingängig und präzise auf.
Kurz gesagt: Trotz absolut herausfordernder Umstände konnten wir die vom Kunden erwartete Qualität in kurzer Zeit sicherstellen. Seitdem managt unser Team aus Projektmanagern und Linguisten Tag für Tag souverän den Ansturm der Textblöcke und hat bisher noch, um im Bild zu bleiben, jede Partie Tetris gewonnen.
Unser Agenturpartner weiß dank der engen Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Sicherheit, dass sich ein engagiertes Team deutschsprachiger Linguisten mit all seiner Fachkompetenz und Hingabe für den Erfolg aller Beteiligten einsetzt.
Das multinationale Fintech-Unternehmen profitiert von umfangreichen deutschsprachigen Inhalten aus einer Hand, die in Qualität, Menge und Tempo seinen Ansprüchen entsprechen.
Unser Kunde veröffentlicht täglich 50 neue Live-Fitness-Kurse und bietet insgesamt über 10.000 On-demand-Kurse an, die den Menschen beim Erreichen ihrer persönlichen Fitness-Ziele helfen. Die kontinuierliche Lokalisierung solch umfangreicher Inhalte ist ein anspruchsvolles Großprojekt.
Die Zusammenarbeit begann mit traditionellen Lokalisierungsdienstleistungen wie Transkription, manueller Übersetzung, Nachbearbeitung und Korrekturlesen. In einem ersten Schritt in Richtung Automatisierung trainierte der Kunde zwei Jahre lang seine hauseigene Machine-Translation(MT)-Engine mit unseren hochwertigen deutschen Übersetzungen. Anschließend stellte er seinen Lokalisierungsprozess auf Machine Translation Post-Editing (MTPE) um. Hierbei lieferte Rheinschrift eine präzise Nachbearbeitung der maschinell erstellten deutschen Texte. Und wiederum wurde mit den hochwertigen Endergebnissen etwa ein Jahr lang eine Maschine trainiert: dieses Mal das kundeneigene Large Language Model (LLM) als Fundament für KI-Übersetzungen.
In der mittlerweile angebrochenen finalen Phase des Automatisierungsprozesses werden die Inhalte heute von KI übersetzt und dann zunächst an eine kleine Nutzergruppe geschickt. Diese Fokusgruppe fungiert als Prüfinstanz: Übersetzungen mit guten Bewertungen gehen live, als schlecht bewerteter Output geht an uns. Ihn verwandelt Rheinschrift binnen 24 Stunden in geschliffene Texte, die daraufhin sofort veröffentlicht werden können.
Während dieses Prozesses konnten wir uns als flexibler Partner etablieren. Monatlich lokalisieren wir so an sieben Tagen die Woche bis zu 5.000 Minuten – 83 Stunden! – Videokursmaterial. Dank versiertem Technologieeinsatz und unserem besonders kundenorientierten Ansatz stehen wir unserem Kunden dabei in allen Fragen der Lokalisierung zur Seite.
Der globale Fitness-Anbieter weiß, dass wir auf seine dynamischen Anforderungen flexibel reagieren und unser gesamtes Handeln auf das optimale Nutzungserlebnis ausrichten. Wir stellen die Kundenanforderungen an erste Stelle und wissen den wertvollen Beitrag der Fokusgruppe zu schätzen.
Unser Kunde ist ein bedeutender Akteur in der Haute Parfumerie und berühmt für einige der erlesensten Düfte der Welt. Begleitet von engen Verbindungen zu einer Adelsdynastie am Arabischen Golf entstehen hier sagenhafte, royale Parfüms.
Die Transkreation, also die Übertragung der Kundentexte in den kulturellen Kontext eines Zielmarkts, stellt in diesem Fall eine doppelte Herausforderung dar. Zum einen ist die Originalsprache der Inhalte Arabisch, eine ornamentale Sprache, die – ganz wie die Parfüms des Kunden – mit einem umfangreichen Bouquet blumiger Ausdrücke arbeitet. Zum anderen sind Storytelling und Markenwelt des Kunden stark an der Golfregion orientiert. Sie mit den Erwartungen des DACH-Markts in Einklang zu bringen, erfordert einiges interkulturelles Feingefühl. Wir mussten also einerseits dem Ausgangsmaterial des Kunden sprachlich und kulturell Rechnung tragen und gleichzeitig einen natürlich klingenden deutschen Text produzieren, der hierzulande kein Stirnrunzeln hervorruft.
Um hier den richtigen Ton zu treffen, das war uns klar, brauchten wir einen außergewöhnlichen Linguisten als Language Lead. Polierte Sprachkenntnisse und eine feine Nase für kulturelle Nuancen waren natürlich die Grundvoraussetzung, doch das allein reichte nicht.
Es musste jemand sein, der dem Ausgangstext mit Neugier und Respekt begegnet und ihn trotzdem im Deutschen neu entstehen lässt. Jemand, der den Text nicht in die vom Original vorgegebene Formvorlage gießt, sondern die Grenzen von Form und Formulierungen überwindet und die ursprüngliche Idee in ein neues sprachliches Gewand hüllt. Jemand, der mit Feingefühl die richtige Balance zwischen Gestaltungsfreiheit und präziser inhaltlicher Wiedergabe auslotet.
Zum Glück für uns und unseren Kunden gehören solche Ausnahmetalente zum Kernteam von Rheinschrift. Dank ihnen treffen die kostbaren Düfte vom Golf nun auch bei deutschsprachigen Zielgruppen genau den richtigen Nerv.
Die einzigartige Markenidentität und Positionierung unseres Kunden bleibt in unseren sorgfältig ausgearbeiteten Übersetzungen genau im richtigen Maße erhalten. Seine Texte überzeugen auf dem deutschen Markt genauso wie seine exquisiten Parfüms: niemals aufdringlich, stets unvergesslich.
Ein multinationaler Technologiekonzern stand kurz vor der Einführung neuer Features in seinem Videokonferenz-Tool. Für seine finalen Funktionstests benötigte das Entwicklerteam große Mengen maßgeschneiderter deutscher Audio- und Videodaten. Er beauftragte uns damit, einen Pool verlässlicher deutscher Muttersprachler zusammenzustellen, die dann in unterschiedlichen Konstellationen hunderte Meetings durchführen und dabei die zahlreichen neuen Features verwenden sollten.
Um aussagekräftige Daten zu generieren, galten strenge Anforderungen an die Meetings:
Auf den ersten Blick gar nicht so schwer. Die echte Herausforderung lag darin, dass jedes Szenario gleich von mehreren Teams aufgenommen werden musste. Jedes Team hatte dabei außerdem einen logischen Ablaufplan einzuhalten. So musste die schon erwähnte fiktive Messe mehrfach in jeweils mehreren Meetings von A bis Z durchgeplant und nachbesprochen werden. Hinzu kam, dass die vorgegebene Teilnehmerzahl mit jedem neuen Projekt weiter wuchs.
Für uns bedeutete das fünf Wochen lang 20 Meetings am Tag, durch die unsere Moderatoren die insgesamt 60 talentierten Laienschauspieler führten.
Data-Collection-Projekte sind naturgemäß umfangreich. Sie sind komplex, haben präzise Ziele und Vorgaben und erfordern nicht zuletzt ein beträchtliches Maß an Organisation und Koordination zwischen internen und externen Teams. Dieses Projekt würde da keine Ausnahme bilden, das war uns klar. Und an dieser Stelle verraten wir gerne unser Geheimrezept für solche Aufgaben: ein gutes Miteinander und – wie auch im echten Theater – den Mut, hier und da zu improvisieren.
Die Planung und der hektische Umsturz derselben, wenn Teilnehmende aus diesem oder jenem Grunde kurzfristig absagten, mussten hinter den Kulissen bleiben, womit unser Produktions- und Vendor-Relations-Team auch hervorragende Arbeit leistete. Den Teilnehmenden gegenüber brauchten wir indes Gesichter, die Ruhe und Entspannung ausstrahlten.
Sie fanden wir in unseren internen Language Leads. Begeistert übernahmen sie die Rolle der Moderatoren und trugen Ihre Begeisterung in jedes Meeting, ob Vorbereitungsgespräch oder Live-Aufnahme. Angesichts dieser Wohlfühlatmosphäre verflog jede anfängliche Schüchternheit unter den Teilnehmenden schnell. Die Begeisterung war ansteckend, und schon bald spielten sie mit Feuereifer die Politikerin, den Chef, den Buhmann, die Tontechnikerin.
Dass wir die bestellten Leistungen am Ende wie gewünscht erbringen konnten, hat uns nicht groß überrascht. Wohl aber die wirklich überwältigende Menge an positivem Feedback von den Teilnehmenden, die mit dem Projekt samt und sonders einen Riesenspaß hatten.
Unser Kunde erhielt erstklassige, aussagekräftige Daten für erfolgreiche Markteinführungen im deutschsprachigen Raum. Weil Rheinschrift seine externen Teams derart für das Projekt begeistern konnte, stehen sie dem Kunden seitdem als verlässliche deutsche Muttersprachler zur Verfügung, die auf den Erfolg des Produkts hoffen und sich schon auf das nächste Testprojekt freuen.
Hätte ein so komplexes und intensives Projekt anderswo reihenweise menschliche Ressourcen verheizt, konnten wir indes den Grundstein für langfristige Beziehungen legen.
Unser Kunde ist ein weltweit führender Anbieter von Gesundheitsdatenverarbeitung und -analyse, gesundheitsbezogenen Technologielösungen und klinischer Auftragsforschung. Als solcher suchte er nach einem Stammanbieter für seine Übersetzungen ins Deutsche. Das Unternehmen konzentriert sich hauptsächlich auf die klinische Forschung (Phasen I bis IV). Der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Patientendaten spielte daher eine entscheidende Rolle.
Lokalisieren muss der Kunde neben besagten Patientendaten auch Einwilligungserklärungen, Durchführungsverträge für klinische Studien, Arzneimittelkennzeichnungen, Informationsmaterial und gesetzliche Texte. Immer wieder müssen außerdem bestehende Dokumente aktualisiert werden, was bei der Lokalisierung ein Höchstmaß an Einheitlichkeit über alle Versionen hinweg erfordert.
Aber auch Schnelligkeit und Vielseitigkeit waren für diese Partnerschaft entscheidend. Denn zum einen wünschte sich der Kunde einen agilen Partner, der neben Übersetzungen auch andere sprach- und textbezogene Dienstleistungen anbieten kann, etwa Dateivorbereitung, Optical Character Recognition (OCR) und Desktop Publishing (DTP). Hierzu sind effizient arbeitende Profis mit besonders geschärftem Blick fürs Detail nötig. Zum anderen wollte der Kunde einen jederzeit ansprechbaren Anbieter, der rund um die Uhr zeitkritische Aufträge annehmen und in kürzester Zeit abwickeln kann.
Uns war klar: Hier waren Sprachprofis mit exzellenten Fachkenntnissen gefragt. Außerdem jemand, der den Gesamtüberblick über all die linguistischen Projekte behält. In der Leiterin unseres internen Fachteams für Medizinübersetzung fanden wir für diesen Job die richtige Person. Sie sicherte die exzellente fachsprachliche Leistung des Teams, coachte es durch ständigen Austausch und Feedback und integrierte überdies neue Übersetzerinnen und Übersetzer. Wir etablierten einen dreistufigen Workflow für die Zieltexte des Kunden, der größtmögliche Präzision und Sorgfalt sicherstellte.
Zusätzlich engagierten wir versierte DTP-Profis auf drei Kontinenten, die Routine im Umgang mit den unterschiedlichen Tools des Kunden hatten. Ihrem akribischem Auge macht kein OCR-Programm ein X für ein U vor, bzw. ein „e“ für ein „a“.
Den Gesamtüberblick über das Projekt legten wir in die Hände unserer Account-Solutions-Leiterin, die die vielfältigen, komplexen Abläufe seitdem mit Bedacht und ausgesprochener Sorgfalt begleitet. Unter ihrer Anleitung übernehmen unsere Projekt Manager (Multitasking-Meister, wie wir sie nennen) auch die nötigen Abschlusskontrollen. So sind wir sicher, dass unsere Lieferungen stets einwandfrei beim Kunden eintreffen.
Der Kunde weiß seine Lokalisierungs- und DTP-Projekte in den kompetenten Händen unseres Lokalisierungsteams und Projektmanagements. Er hat keinen Grund mehr, die Qualität seiner deutschsprachigen Inhalte zu bezweifeln und kann sich sorgenfrei anderen Themen zuwenden. Damit ist er seiner Unternehmensmission, zu einer besseren Gesundheitsversorgung beizutragen, einen großen Schritt nähergekommen.
Eine Weisheit der Lokalisierungsbranche besagt: „Eine gute Übersetzung fällt niemandem auf, eine schlechte hingegen jedem!“ Unser Kunde, seines Zeichens SaaS-Anbieter mit Sitz in Palo Alto, war unzufrieden mit seiner deutschen Lokalisierung, deren mangelhafte Qualität sich spürbar auf sein DACH-Geschäft auswirkte.
Die deutschsprachigen Kunden waren frustriert von den schlechten Übersetzungen, die eine Nutzung der Unternehmensprodukte mitunter fast unmöglich machten. Auch die DACH-Vertriebsteams des SaaS-Anbieters sahen sich in ihren Möglichkeiten stark beschnitten, da die hauseigenen Marketing- und Dokumentationstexte – und das war noch der günstigste Fall – nicht auf die Zielgruppe abgestimmt waren.
Der Kunde wollte zwar nicht gleich den Lokalisierungsanbieter wechseln, suchte aber nach einer Möglichkeit, die bestehenden Probleme zu beheben und den Kurs zu korrigieren – und zwar schnell. Nicht zuletzt wegen seiner immensen Größe kam der besagte Lokalisierungsanbieter hierfür nicht infrage. Im Gegenteil: Für diese Mission würde ein Boutique-Konzept die richtige Wahl sein.
In persönlichen Video-Meetings stellten wir dem Kunden drei unserer internen Lead-Linguisten vor, die seine enormen Herausforderungen unserer Überzeugung nach würden meistern können. Zu den Aufgaben in dieser engen potenziellen Zusammenarbeit sollte nicht zuletzt auch einiges an Veränderungsmanagement gehören. Uns war deshalb klar, dass neben der sprachlichen und technischen Kompetenz auch persönlich die Chemie stimmen musste. Nach einigen Videointerviews hatte der Kunde in einem unserer Sprachprofis seinen Champion gefunden.
Der auserwählte Language Lead wurde umfassend in die Globalisierungsaktivitäten des SaaS-Anbieters eingeführt und nahm seine Arbeit auf.
Korrektur der Bestandsinhalte und Grundsteinlegung für zukünftigen Erfolg:
Präventiv und proaktiv – sprachliches Qualitätsmanagement:
Voll integriert – Qualitätssicherung in der Entwicklungsphase:
Unser Kunde profitiert von einem vollständig eingebundenen, jederzeit abrufbaren Sprachberater, der seine technologischen Lösungen mittlerweile in- und auswendig kennt und ihn in allen entsprechenden Belangen unterstützen kann. Dank unseres Boutique-Ansatzes konnte der Kunde selbsttätig und kurzfristig spürbare Verbesserungen erzielen, ohne seine Lokalisierungslieferkette auf den Kopf stellen zu müssen.
Indem der SaaS-Anbieter das Feedback seiner langjährigen deutschsprachigen Kunden umsetzte, konnte er ihnen außerdem beweisen, wie ernst er ihre Erfahrungsberichte nimmt. Auch die Gefahr, zukünftige Kundschaft im DACH-Raum durch mangelhafte Übersetzungen zu verprellen, hat er erfolgreich aus der Welt geschafft.
Und all das mit einem einzigen, voll integrierten Rheinschrift-Champion. Enorm.